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Loris Haug: 6.Rennen Yamaha Cup in Assen

Das Podium wurde schon berührt 07.08. – 08.08.2015

LorisAssen2015In Assen hatten wir die drei Tage sehr schönes Wetter und Loris war hoch motiviert, obwohl er die Strecke nicht besonders mochte. Der Yamaha R6 Cup wurde nur am Freitag und Samstag ausgetragen. Freitags 2 freie Trainings und das 1. Quali, am Samstag dann das 2. Quali und das Rennen.

Das 1. freie Training verlief mit Platz zehn, einer Zeit von 1.47,158 und einem Rückstand von 1,4 sec. auf Platz eins recht zufriedenstellend. Loris wollte aber mehr. Das Motorrad lief gut , doch es fehlte ihm an Vertrauen um es flüssig durch die Kurven zu bewegen. Aufgrund dessen änderte ich etwas am Fahrwerk, aber der erhoffte Erfolg stellte sich nicht ein.        Loris beendete das Training auf Platz 12 mit 1.47,262.

Für das 1.Quali probierten wir eine komplett andere Einstellung am Fahrwerk an die er sich erst einmal herantasten sollte. Die Einstellung erwies sich als sehr positiv und Loris beendete das 1.Quali mit einer Zeit von 1.46.222. Leider reichte dies nur für Platz 15. Doch Loris störte dieser Platz nicht weiter und er war sehr positiv für das 2. Quali gestimmt. Wir gingen weiter mit der Abstimmung der vorigen Session. Er beendete diese mit einer Zeit von 1.44,988 und verbesserte sich somit auf Platz acht. Ich war froh dass er es wenigstens unter die ersten Zehn schaffte. Loris` Selbstbewusstsein war unglaublich groß und er war sich sicher für das Rennen eine Steigerung zu erreichen. Spätestens jetzt wusste ich, dass noch einiges drin war.

Der Start im Rennen war sehr gut und Loris kam als sechster aus der ersten Runde zurück. Die führenden Drei fuhren einen Tick schneller und konnten sich so einen kleinen Abstand zum Vierten  heraus fahren. Loris gelangen zwei Überholmanöver und so konnte er sich den vierten Rang ergattern. Fünf Runden vor Schluss stürzte der auf Platz drei liegende Fahrer.  Loris nahm damit den dritten Rang ein und war somit ein Podiumskandidat. Bis zur letzten Runde und der letzten Kurve konnte er die dritte Position halten. In der Schikane vor Start/Ziel bremste sein Gegner etwas später, eigentlich fast schon zu spät und deshalb versuchte Loris nochmals zu kontern, leider ohne Erfolg. Er kam als Vierter über die Ziellinie mit einem Abstand von 0,061 sec.

Loris war sehr sauer auf sich selbst, da er zum Schluss geschlafen hatte. Dies hätte er seiner Meinung nach verhindern können. Zumindest konnte er seinen vierten Rang vom Schleizer Dreieck bestätigen. Weiter positiv an der ganzen Sache war auch dass er die drittschnellste Rundenzeit im Rennen fuhr, 1.44,305. Nochmals schneller als im Training, was Loris auch vorhersagte.

 

 

FAZIT: Die Strecke in Assen gehört bei Loris nicht zu seinen Favoriten und trotzdem fuhr er in meinen Augen ein geiles Rennen. Er freute sich schon auf das nächste Rennen in Oschersleben. Diese Strecke gefällt ihm gut.

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