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Loris Haug Rennbericht: 3.Rennen Yamaha Cup am Nürburgring

LorisNuerburg1LorisNuerburg2LorisNuerburg33.Rennen Yamaha Cup am Nürburgring für Loris

12.06. -14.06.2015

Dieses mal kamen wir auf eine Strecke wo Loris schon testen konnte. Zwar nur im Nassen und auf dem  GP-Layout,  aber hier handelt es sich nur um eine Anbindung die Loris nicht fahren konnte.

Das 1. freie Training startete bei guten Wetterbedingungen am Mittag und Loris hatte Zeit sich auf den Kurs einzustellen. Nach dem 2. freien Training befand sich Loris mit 1,6sec Rückstand auf Platz 11. Laut eigener Aussage war er mit dem Bike nicht zufrieden, da es sich hinten nervös anfühlte.  Ich entschloss mich für ein paar Änderungen, bei welchen ich mir sicher war, dass diese auch fruchten.

Anfangs sah es für das 1. Quali nach Regen aus , doch letztendlich konnte ich Loris dann mit einem Trocken-Set up rausschicken. Er beendete die Session auf Platz 7. Die Veränderungen am Motorrad hatten sich bewährt. Das Bike war hinten nicht mehr so nervös, wodurch er seine Linien besser halten konnte.

Das 2. Quali beendete Loris auf dem 10ten Rang. Ganz unzufrieden war er mit diesem Ergebnis nicht, da er genau wusste dass er im Rennen noch einen drauflegen konnte. Wir diskutierten nochmals über die Einstellungen am Motorrad und liefen die Strecke zu Fuß ab. Jetzt konnte ich die Probleme von Loris noch besser verstehen und hatte auch gleich eine Antwort was die Technik betrifft.

Am Rennsonntag waren die Wetterbedingungen hervorragend. Leider war der Start von Loris, im Gegensatz zu den letzten beiden Rennen nicht gerade gut. Überraschenderweise kam er aber aus der ersten Runde als 7ter zurück.  Nach vier Runden lag Loris auf Platz 3 und seine Zeiten waren 1sec schneller als im Training. Bis zur 8ten Runde wechselte die Position des Öfteren, bis sich zwei Fahrer gegenseitig runterfuhren und Loris dadurch auf Platz 2 lag. Doch leider noch in der selben Runde auf Start/Ziel einbiegend, hatte er einen Hinterradrutscher und beendete das Rennen im Kies. Loris versuchte weiterzufahren, doch leider war der rechte Lenkerstummel gebrochen. Zum Glück wurde er dabei nicht verletzt und das Rennen hatte ihm bis dato sehr viel Spaß gemacht.  Das Motorrad hatte super funktioniert und er war sich sicher dass er den Speed noch hätte erhöhen können. Auf Platz 2 liegend und den Führenden nur 1,5sec  vor sich, wollte er natürlich zügig aufschließen. Die Datenanalyse zeigte, dass er einfach zu früh und zu viel am Kabel zog.

Fazit: Im Training kann Loris noch nicht ganz vorne mithalten, doch im Rennen versteht er nun, dass einiges drin ist wenn er konzentriert bleibt und sich kontinuierlich nach vorne arbeitet. Wir freuen uns beide schon auf das nächste Rennen.                                              

 

 

 

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