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Loris Haug Rennbericht: 4.Rennen Yamaha Cup am Hungaroring

4.Rennen am Hungaroring für Loris

03.07. – 05.07.2015

Am Hungaroring bekam Loris die Möglichkeit in der Klasse „SSP600“(Supersport 600) mitzufahren. Hier ging bei der Auswahl nicht darum, wie viele Punkte er auf seinem Konto hat, sondern welche Bestzeit er im letzten Rennen am Nürburgring gefahren ist.

 

Pünktlich zum ersten freien Training der „SSP600“ hatten wir schon ein Problem, weil Loris` Lederkombi nach der Reparatur vom Sturz am Nürburgring nicht mehr auffindbar war.  Nachdem das Training schon 15 Minuten lief, wurde der Lederkombi dann doch vom Veranstalter gefunden. Noch zu Hause hatte ich überlegt, seinen DAINESE-Kombi mitzunehmen…J

 

Der restliche Trainingstag verlief dann ganz gut, doch die Zeiten von Loris in der „SSP600“ waren komischerweise immer schneller als im „R6 Cup“.

Nichts desto trotz hielt er sich am Ende des Tages unter den ersten Fünf im Cup. Wäre er hier seine Zeiten der „SSP600“- Sessions gefahren, hätte dies den zweiten Rang im Cup ergeben. Wie die meisten auf dieser neuen Strecke, hatte auch Loris Probleme mit dem Vorderrad.  Nach ein paar Änderungen am Fahrwerk und der Geometrie ließen sich die Schwierigkeiten rasch beheben.

 

Am zweiten Tag stand als erstes das Quali vom „R6 Cup“ auf dem Programm. Diesmal bestückte ich das Bike von Loris gleich mit neuen Reifen, was sonst immer erst zum zweiten Quali passierte. Bis ca. fünf Minuten vor Schluss hielt er sich auf Position Eins und rutschte dann auf Platz Drei zurück. Loris war happy darüber und wusste dass es noch schneller ging. Der Plan für das 2.Quali war wie folgt: „Mit einem gebrauchten Satz Reifen starten und kurz vor Ende der Session einen neuen Hinterreifen setzen“. Loris brannte gleich die schnellsten Runden in den Asphalt, doch stürzte leider nach der dritten Runde als er eine Bodenwelle erwischte und über das Vorderrad rutschte. Es dauerte ziemlich lange bis er und das Bike wieder in der Box waren. Sofort versammelten sich viele Helfer am Motorrad um es wieder flott zu bekommen.

Ein großer Dank gilt den Mechanikern von IDM Superstock- Fahrer Marc Neumann und Stefan Kerschbaumer.  

Loris konnte noch zwei weitere Runden fahren, doch unterbot seine Zeit leider nicht mehr.

Er landete auf Endrang Fünf.  

Loris bedankte sich nach dem Training sofort bei allen die an der schnellen Reparatur seines Bikes mitgewirkt hatten und es ihm ermöglichten, nochmals rauszufahren.

 

Aufgrund einer Missachtung der Regel, wurde der Drittplazierte auf Platz Sieben zurückgesetzt und Loris rückte auf Rang Vier und somit in die erste Startreihe.

 

Nach einem missglückten Start im Rennen am Sonntag viel Loris weit zurück. Im Tumult der ersten Kurve tuschierte ihn ein anderer Fahrer von hinten und riss ihn vom Motorrad. Dies hatte zur Folge dass er noch zwei weitere Piloten abräumte. In diesem Getümmel fuhr ihm ein Fahrer über seinen Bauch, ein anderer rammte seinen Helm und ein dritter krachte in sein Becken (alle entschuldigten sich nach dem Rennen für diesen Vorfall). Trotzdem versuchte Loris noch sein Motorrad aufzuheben, musste aber feststellen dass sein rechter Lenkerstummel abgebrochen war. Enttäuscht und mit Blessuren am ganzen Körper mußte er den Rest des Rennens beim Streckenposten anschauen.

 

Am Montag waren wir dann auch sofort zu einer Untersuchung beim Arzt. Ein Bluterguss an der linken Wade und Prellungen wurden festgestellt. Der Arzt gab sein OK für das nächste Rennen.

 

 

FAZIT: Loris gehört auf jeden Fall zur Spitze doch sein größtes Problem ist der Start. Wir müssen auf jeden Fall vor dem nächsten Rennen Starts üben. 

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