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Loris Haug Rennberichte von den ersten 2 Rennen im R6 Cup!

1. Rennen Yamaha R6 Cup auf dem Lausitzring 27.04. – 03.05.2015 + 2. Rennen Yamaha R6 Cup in Zolder 15.05. – 17.05.2015

Loris11Loris22Loris33Loris44Loris55Loris661. Rennen Yamaha R6 Cup auf dem Lausitzring für Loris 27.04. – 03.05.2015

 

Loris war schon sehr neugierig auf alle anderen R6 Cup Fahrer. „Sind wirklich so viele schnelle Fahrer dabei wie ich ihm erzählte?“ Bisweilen kannte er nur die Hobbyrennen mit -Action Bike-.

In diesem freundschaftlichen Umfeld war Loris am Ende der mit Abstand schnellste Pilot.  

 

Am ersten der drei Einführungstage mussten alle Fahrer mit Instruktoren fahren. Der Cup-Veranstalter wollte vermeiden was letztes Jahr in großem Ausmaß passierte, nämlich viele Stürze. Loris war vom  Kurvenspeed des Instruktors begeistert. Später stellte sich heraus dass dieser  Jörg Teuchert war. Er zuckte nur mit den Schultern und wollte damit zum Ausdruck bringen, dass ihm dieser Name nichts sagt. 

 

Am zweiten Tag durften alle Cup-Fahrer frei fahren. Loris hatte am Anfang Probleme mit der Strecke und der Fahrwerksabstimmung. Er hatte kein Gefühl zum Vorderrad. Wenn er dieses hätte könnte er auf jeden Fall noch schneller fahren, war sein Kommentar. Durch seine genauen Aussagen konnte ich schnell reagieren und das Problem mit der Front beheben. Der Lausitzring ist ja bekanntlich eine sehr wellige Strecke. 

 

Nach den drei Tagen Einführungslehrgang und einem Sturz im Nassen waren Loris und ich sehr zufrieden. Das gesamte Fahrerfeld war jedoch erst zum ersten freien Training vor Ort.

Speziell der Speed der erfahrenen Cup-Fahrer beeindruckte Loris.

 

Nach rascher Anpassung und immer auf gebrauchten Reifen unterwegs fanden wir uns nach dem ersten Quali mit 1,2 Sekunden Rückstand auf Position 12. In der Hoffnung, mit einem neuen Satz Reifen im zweiten Quali eine Sekunde schneller zu sein, machte uns ein Hinterradrutscher einen gewaltigen Strich durch die Rechnung. Ab der zweiten Runde fuhr Loris ohne Kupplungshebel und mit einem verbogenen Lenkerstummel. Mit diesem Handicap konnte er seine Zeit leider nicht verbessern und landete somit auf Rang 17.

Um den Bodenwellen auf der Gegengerade auszuweichen, wollte Loris eine andere Linie probieren, doch leider war der Grip hier zu gering.

Glücklicherweise waren Verkleidung und Sitzbank nicht beschädigt. Nur leichte Spuren an der Fußraste und am Limadeckel-Protector.

 

Wir wussten, dass im Rennen einiges möglich war.

Mit einem guten Start (3,0 sec von 0-100 km/h laut Datarecording) und schnellen Rundenzeiten beendete Loris das Rennen auf dem achten Rang. Seine schnellste Rundenzeit war gerade mal 0,3 sec langsamer wie die des Schnellsten. Wir beide waren sehr zufrieden mit dem Ausgang des Rennens.

 

Um zu den ersten Fünf aufzuschließen, muss Loris jedoch noch einen Zahn zulegen. Aber das weiß er.

 

2. Rennen Yamaha R6 Cup in Zolder für Loris 15.05. – 17.05.2015

 

Wieder eine neue Strecke für Loris, die ihm nach dem wir sie zwei Runden abgegangen sind ziemlich gut gefiel. 

 

Die Wetterbedingungen waren gut. Nach dem 1. und 2. freien Training war Loris von der Strecke begeistert und kam gut zurecht. Immerhin gelang ihm der 15. Rang am ersten Tag.

Wir setzten uns zusammen und besprachen die Taktik für den zweiten Tag. Eine andere Übersetzung und eine Änderung am Fahrwerk vorne waren das Ergebnis.

 

Für das 1. Quali war Loris sehr zuversichtlich und er bestätigte dies mit einem 9. Rang.

Die Übersetzung und die Veränderung an der Gabel hatte positive Effekte. 

 

Im 2. Quali wollten wir mit einem neuen Satz Reifen starten, doch leider fing es leicht an zu regnen. Ich schickte Loris noch nicht raus und wollte erst die Zeiten der anderen Fahrer abwarten. Dies dachten sich mehrere, weshalb auch nur wenige auf die Strecke gingen. Die Zeiten wurden natürlich nicht verbessert. Loris fuhr trotzdem die letzten 10 Minuten raus, um sich ein wenig auf der Strecke einzufahren. Er blieb 5 Sekunden hinter seiner Zeit vom 

1. Quali und behielt Rang 9, da sich keiner bei diesen Bedingungen verbesserte.  

 

Zum Rennen war gutes Wetter angesagt. Zu Besuch in Zolder war auch Loris´ erster Instruktor von -Action Bike-, Holger Demmel mit seiner hübschen Freundin Nathalie.

Ich nutzte natürlich die Gelegenheit und fragte Holger ob er mir am Start behilflich sein könnte. Nathalie  machte Grid Girl für Loris.

 

Der Start war sehr gut (3,2 sec) und Loris kam als 8ter aus der ersten Runde zurück. Diesen Platz gab er bis zum Abbruch in der elften Runde nicht mehr her. Zu Beginn verlor er ein wenig Zeit auf den siebten, doch ab Runde 4 konnte er seinen Speed erhöhen und schloss dann in Runde 9 wieder auf. Leider kamen dann drei Überrundete die Loris davon abhielten den 7ten zu überholen. Als Loris dann endlich zum Überholmanöver ansetzen wollte, wurde das Rennen in Runde 11 wegen eines Sturzes abgebrochen. 75 Prozent des Rennens waren damit absolviert und somit beendet.

 

Loris war von sich enttäuscht, da ihm bewusst wurde dass er mit einem höheren Speed am Beginn des Rennens locker hätte 6ter werden können. Wieder eine neue Erfahrung für ihn und wieder etwas dazu gelernt.

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