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Loris Haug: Rijeka -Test vom 19.03. – 22.03.2015

Fahrer: Loris Haug – Yamaha R6

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Fahrer: Loris Haug – Yamaha R6

Wetter: leichte Bewölkung, Temperaturen ca. 15 Grad

 

1.Tag 19.03.2015

Wieviel Potential liegt wirklich in der „neuen „R6 und was kann Loris daraus machen? Hier in Rijeka wollten wir das herausfinden. Die Strecke kennen wir bereits, allerdings bisher nur mit der alten R6 Bj. 2003. Letztes Jahr wurde Loris beim Rennen Zweiter mit einer Bestzeit von 1.36,766.

 

Fazit nach dem erste Turn? SUPER! Die neue R6 ist wirklich in allen Belangen besser, schneller, wendiger! Handling, Stabilität in den Kurven und Drehzahlband – Alles TOP. Auch das bei diesem Test neu installierte Federbein von Öhlins funktionierte auf Anhieb. Im Laufe des Tages wechselten wir dann nochmals zu einer härteren Feder und veränderten hier und da noch ein paar Einstellungen. Ein Klick hier und dort; und am Ende Tages hatten wir ein ziemlich gutes Setting zusamen. Resultat Tag 1: Loris war schnellster – sogar vor den 1000ern. Was sagt man dazu J

Im Vergleich zu seiner Zeit zum Vorjahr verbesserte er sich um 1,3 sec.

Rundenzeit  1.35,460

 

 

2.Tag 20.03.2015

 

Erster Renntag – das Setting wurde weiter angepasst und es wurden verschiedene Möglichkeiten für weitere Verbesserungen ausprobiert. Für das Rennen holte Loris sich seine erste Pole mit einer Zeit von 1.34,859. Am Start kam Loris  relativ gut weg, aber leider viel zu langsam. Jürgen Fuchs, der neben mir stand, hat er recht treffend kommentiert:  „ ein Segelschiff fährt schneller los „. Auch wenn das Setting am Bike stimmt und Loris damit sehr gut zurecht kommt, müssen wir hier noch sehr viel trainieren. Das weiss auch Loris und er ist verbissen darauf bedacht das schnellstmöglichst zu ändern. Um den Verlust am Start wettzumachen übernahm Loris in der dritten Runde sogleich die Führung und gab sie nicht mehr her. Nach insgesamt 9 Runden gewann er das Rennen mit 2,5 sec Abstand.

Rundenzeit  1.34,223

 

 

3.Tag  21.03.2015

 

Heute stand ein 2-Stundenrennen auf dem Plan. Ein Team-Rennen, welches Loris mit einem seiner Sponsoren - Tom Bartl und Enno Uphoff mit dem Teamnamen: Inntal Moto1, fuhr. Vor dem Rennen wollte Loris noch die Übersetzung ändern, da er der Meinung war, er könnte dadurch noch etwas schneller fahren. Hierzu wollte er sich noch gerne eine zweite Meinung einholen und fragte Jürgen Fuchs. Jürgen fand die Idee ganz gut und hat uns darin verstärkt das mal auszuprobieren. Vor dem Start konnte Loris es mit ein paar Runden testen und befand es für gut.

Vom 3ten Startplatz aus begann Loris das Rennen (Le Mans Start). 4 Runden lang konnte er das Rennen anführen bis er von zwei 1000er Fahrer überholt wurde.

Trotz allem war das Team beim ersten Wechsel auf Platz 1 mit 21sec Vorsprung. Als zweiter Fahrer ging Tom Bartl ( Sponsor) auf die Strecke. Er wechselte mit unserem 3ten Fahrer Enno Uphoff mit 45sec Vorsprung. Bishierhin lief alles ausgezeichnet, doch leider purzelte dann der Vorsprung. Der letzte Fahrer vom zweitplazierten Team war wirklich sehr schnell unterwegs und Enno wurde leider in der vorletzten Runde überholt. Aber mit einem zweiten Platz kann man auch sehr zufrieden sein. Loris fuhr in diesem Rennen von seinem Team die schnellste und von allen Fahrern die dritt schnellste Zeit. Es hat sich demnach gezeigt, dass das Ändern der Übersetzung sich voll und ganz gelohnt hatte.

Rundenzeit  1.33,834

 

 

4.Tag 22.03.2015

 

letzte Tag – Drittes Rennen. Der Regen der Nacht hat sich nicht nachteilig auf die Stecke ausgewirkt, da diese sehr schnell wieder abtrocknete. Loris hatte es geschafft sich wieder die Pole zu sichern, allerdings war auch hier der Start wieder viel zu langsam. Nach der ersten Runde war Loris jedoch schon auf Platz zwei und in der Dritten Runde übernahm er gekonnt die Führung welche er bis Ende des Rennens nicht mehr abgab. Er gewann das Rennen nach 9 Runden mit 5,6sec Abstand. Dabei fuhr er auch seine schnellste Rundenzeit vom ganzen Wochenende und insgesamt die schnellste von allen Fahrer am heutigen Tag.

Rundenzeit 1.33,349

 

Bemerkungen:

 

Für Loris war dieser Test der sichere Beweiss, das er sehr gut mit seiner neuen R6 zurechtkommt. Auch die positiven Aussagen über Loris und seiner Entwicklung von Jürgen Fuchs war eine Bestätigung für ihn. Er ist schnell und kann mit weit erfahreneren Fahrern mithalten. Er hat das richtige Gespür für sein Bike und weiss sich zu verbessern. Auch die Leute die Loris seit Beginn ( 2013 mit 13 Jahren ) mit der R6 kennen, überhäuften ihn mit Komplimente seiner Entwicklung. Im Rennsport ist es wichtig sich wohlzufühlen, zu wissen wer einem wie helfen kann und Loris Kommentar auf unsere Heimfahrt, das er sich bei „ActionBike“ sehr wohl fühle und die Leute für ihn wie eine zweite Familie sein, hat mir klar gemacht das wir hier richtig sind.

 

Weiter Informationen über Loris unter:   www.lorishaug.com

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