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Max Sonius Rennbericht: ADAC Junior Cup powered by KTM am Nürburgring

Max11Max22Vergangenes Wochenende war der ADAC Junior Cup powered by KTM zu Gast auf dem Nürburgring. Die diesmalige Besonderheit: Neben dem deutschen ADAC Junior Cup war auch der holländische KTM RC 390 Cup zu Gast und die dann insgesamt 47 Teilnehmer würden gleichzeitig die Trainings und das Rennen bestreiten – natürlich mit getrennten Wertungen.

Wie gewohnt fand freitags das freie Training statt. Der Nachteil eines so großen Starterfeldes ist, dass man selten eine freie Runde erwischt um das Motorrad optimal auf die Strecke abzustimmen.  Leider verlief das Training auch sonst nicht wie gewünscht. Der Nürburgring ist eine anspruchsvolle Strecke und es dauerte zu lange, mich auf die Strecke einzustellen. Platz 6 war das Ergebnis. Also nahm ich mir vor, mir die Strecke nochmals gut einzuprägen, sodass ich gut gerüstet in die kommenden zwei Qualifyings am Samstag starten konnte.

Nachdem es am Vorabend stark geregnet hatte, fand das erste Zeittraining am Samstagmorgen im Nassen statt. Ich landete auf Platz 10 und setzte auf das zweite Zeittraining am Nachmittag. Mittlerweile war die Strecke abgetrocknet und somit ergaben sich perfekte Bedingungen dafür.  Doch leider konnte ich mich nur um zwei Plätze verbessern und somit stand der 8. Platz als mein Startplatz für das Rennen am Sonntag fest. Mit diesem Ergebnis war ich zwar nicht sehr zufrieden, dennoch rechnete ich mir Chancen aus, im Rennen wie am Lausitzring aufs Podest vorfahren zu können.

 

Zu meinem Glück schien am Sonntagmorgen die Sonne und auch der Wind vom Vortag hatte nachgelassen. In der Startaufstellung war ich aufgeregt, da ich mir viel für das Rennen vorgenommen hatte. Mein Start verlief sehr gut und ich konnte als nach der ersten Kurve Platz 1 sichern, den ich aber schnell wieder verloren hatte, da meine Gegner eine bessere Geschwindigkeit mitnehmen konnten und daraufhin lag ich auf Platz 4. Nach ein paar Runden konnten sich die ersten 3 Fahrer von mir absetzten und es entstand eine kleine Lücke, die ich aber glücklicherweise noch in der ersten Rennhälfte wieder zufahren konnte. In dieser neuen Vierergruppe gab es häufige Positionskämpfe und ich konnte mich hin und wieder auf Platz 1 vorkämpfen. Der Vierte verlor den Anschluss und wir fuhren in der letzten Runde zu dritt auf die zu Überrundenden auf. Der erste der Gruppe kam sehr gut durch und ein anderer Konkurrent und ich hingen kurze Zeit fest. Der Führende konnte sich daraufhin weit absetzten und ich wusste, dass es nun um Platz 2 oder 3 gehen würde. Doch mein Konkurrent kam besser aus der letzten Kurve und somit verpasste ich den 2. Platz um 0,228 Sekunden und wurde Dritter. Mit diesem Ergebnis bin ich zufrieden und ich freue mich auf das Rennen am ersten Juli-Wochenende am Hungaroring in Ungarn.

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